Forschungsthemen

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Helge Stanjek

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Zielsetzung

Röntgenstrahlen-Diffraktometer Huber MC 9300 Urheberrecht: © CIM

Das Team der Ton- und Grenzflächenmineralogie, kurz CIM, befasst sich mit den mineralogischen, geochemischen und texturellen Eigenschaften geologischer Festkörper und Fluide. Der Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf der experimentellen Erfassung, Beschreibung und Quantifizierung physiko-chemischer Prozesse und ihren zugrundeliegenden Mechanismen, sowie ihre Auswirkungen auf mikroskopische und makroskopische Eigenschaften mineralischer Festkörpern.

Mineralogisch fokusieren wir uns am CIM auf die Bestimmung und Quantifizierung von Tonmineralen in komplexen, tonhaltigen Gesteinen. Unsere Kernkompetenzen sind die Aufbereitung und Abtrennung der Tonfraktione sowie die Röntgendiffraktometrie.

Neben der mineralogischen Charakterisierung von Gesteinen werden verstärkt Mineral-Fluid-Wechselwirkungen untersucht:

  • von Redox-Kinetiken in Wasserstoff-Hämatit Systemen über
  • Keimbildung und Zementierung in Karbonatsystem hin zu
  • Kationenaustauschreaktionen und Schwermetallimmobiliserung auf Tonmineralen

Wir erforschen weiterhin die texturellen und Oberflächeneigenschaften poröser Medien, das heißt Gesteine und Modellmateralien, mittels Gas- und Dampfsorption. Hierbei steht das mechanistische Verständnis der physikalischen Wechselwirkung und der physikchemischen Eigenschaften von Fluiden auf der nanosmeter Ebene, jedoch primär im Porenraum von Tonsteinen, im Fokus.

Bei Fragen zu den jeweiligen Kernkompetenzen, Themen und aktuellen Forschungserkenntnissen wenden Sie sich gerne per Email an die zuständige Mitarbeiterin oder den zuständigen Mitarbeiter.